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jetzt zu sehen

Stilvolle Figuration

3. März bis 24. September 2017

Vilmos Huszár, Bloeiende Appelboom, 1957. Collectie Gemeentemuseum Den Haag.

Die abstrakte Kunst der Künstlergruppe De Stijl ist weltberühmt. Die Primärfarben und die horizontalen und vertikalen Linien sind das klassische Merkmal der Arbeiten von unter anderem Piet Mondriaan, Theo van Doesburg, Bart van der Leck und Vilmos Huszár. Obwohl die Künstlergruppe De Stijl vor allem durch ihre abstrakten Arbeiten bekannt ist, haben die Künstler dieser Gruppe auch figurative Arbeiten gemacht. In dem Haus, in dem Piet Mondriaan als Künstler die Basis für seine künstlerische Entwicklung legte, ist vom 3. März bis zum 24. September die Ausstellung “Stilvolle Figuration” zu sehen. In ihr werden die gegenständlichen Werke dieser einflussreichen Künstler gezeigt. Das Spannungsfeld zwischen realistischen und abstrakten Formen in ihrem Œu­v­re wird in dieser Ausstellung näher beleuchtet. Außerdem werden Arbeiten von Bart van der Leck zu sehen sein, die zuvor noch nie gezeigt wurden.

Die Ausstellung in der Villa Mondriaan wird aus Anlass des nationalen Jubiläumsjahres “Von Mondriaan bis zum Dutch Design: 100 Jahre De Stijl” organisiert. Neben “Stilvolle Figuration” wird in der Villa Mondriaan auch das hundertjährige Bestehen des Dutch Design gefeiert. Auf der Etage in der Villa, auf der Mondriaan selbst früher geschlafen hat, wird eine Rekonstruktion eines Jungenschlafzimmer zu sehen sein in Farben, die von Vilmos Huszár entworfen wurden. Dieses Jungenschlafzimmer befand sich in jüngster Zeit noch in Brasilien für die größte De Stijl-Ausstellung, die es bisher dort gab.

Zeitgenössische Kunst

Zu Ehren des 100. Geburtstags der Künstlergruppe “De Stijl” zeigt Villa Mondriaan das ganze Jahr “Dutch Design” im Arco-Pavillon.

Dutch Design: Dirk Vander Kooij (3. März bis 24. September 2017)

Dirk Vander Kooij (1983) kombiniert mit seinem von 3D-Druckern hergestellten Objekten Design und Technologie. Mit dem Thema “Endless Prototyping” machte er sein Examen an der Design Academy Eindhoven. Die präzise Technik des 3D-Druckens während seiner Examensarbeit führte zu einem schwierigen und zeitintensiven Prozess mit dem Ziel, einen Stuhl zu drucken. Mit dem Konzept des “Endless Prototyping” war Vander Kooij die erste Person, die ein größeres Objekt gedruckt hat.

Vander Kooij stellt selbst die Maschinen her, die seine Möbel produzieren. Er benutzt in seinen Entwürfen am liebsten nur recyceltes Material.Die Struktur des Plastik spielt dabei eine große Rolle und alle Objekte sind durch das verwendete recycelte Material unterscheidbar. Nicht ein einziges Objekt von Vander Kooij ist identisch. Im Museum Villa Mondriaan sind insgesamt 6 besondere Stühle und eine ebenfalls außergewöhnliche Lampe ausgestellt. Neben den Objekten ist ein Video zu sehen, in dem der Produktionsprozess auf eine einzigartige Art erklärt wird.

Dutch Design: Cor Unum (10. Mai bis 30. Juli 2017)


Roderick Vos, MaMa Vase Tompouce (2016). Cor Unum: Contemporary Ceramics

Nach der erfolgreichen Ausstellung des Designstudios Raw Color wird am Mittwoch, dem 10. Mai, eine neue Ausstellung mit zeitgenössische Keramikarbeiten aus dem Keramikatelier Cor Unum gezeigt.

In dieser Ausstellung zeigt Cor Unum Keramik mit einem Augenzwinkern. Das “Pretty Happy Servies” von Maarten Baas macht aus einem Teller ein witziges Gesicht und für seine “MaMa Vase” holt sich Roderick Vos seine Inspirationen aus den Farben des Kuchens Tompouce (auch Tompoes, einem typischen niederländischer Kuchen). So wird der Spannungsbogen zwischen Kunst und innovativen Keramikentwürfen humorvoll gestaltet.

Produkte von Cor Unum befinden sich in den Sammlungen des Städtischen Museums in `s-Hertogenbosch ebenso wie in der Sammlung des MOMA in New York, in Galerien und Designshops. In Zusammenarbeit mit niederländischen Designern wie Maarten Baas, Roderick Vos, Kranen/Gille, Floris Hovers und David Derksen produziert und entwickelt das Atelier innovatives keramisches Design.

3. August bis zum 5. November 2017: Dutch Design: Christie van der Haak

Nachdem sie unter anderem in Miami, Kuba und Den Haag gezeigt wurden, sind die farbenfrohen Muster von Christie van der Haak ab dem 3. August im Museum Villa Mondriaan zu sehen. Der Arco-Pavillon wird während der Ausstellung mit dekorativen Wand- und Bodenteppichen bekleidet. In ihrem Textildesign kombiniert Van der Haak traditionelle, ausgelassene Muster mit zeitgenössischen Designtechniken. Die Kombination von Handwerk und mechanischen Techniken stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Durch ihre vielseitige Herangehensweise wird der Abstand zwischen Massenprodukt und einem autonomen Kunstwerk verringert.

Van der Haak ist damit eine weitere Künstlerin, die einen Beitrag zur Reihe der Dutch Design-Ausstellungen liefert, die im Arco-Pavillon des Museums gezeigt werden. Dutch Design in der Villa Mondriaan wird ermöglicht durch Arco, eine innovative Möbelfabrik aus Winterswijk mit einer langen Geschichte. Arco entwirft, entwickelt und produziert zeitgenössisches Design in Winterswijk.

Neue Ausstellung:

29. September 2017 bis zum 25. Februar 2018: Jung & Vielversprechend

In Zusammenarbeit mit dem FOAM Fotografiemuseum Amsterdam präsentiert Villa Mondriaan ab dem 29. September die Ausstellung Jung & Vielversprechend. Das Museum zeigt in der Ausstellung Reaktionen von jungen Fotografen (bis zu einem Alter von 35 Jahren) auf ein Gemälde von Piet Mondriaan. Jeder Fotograf hat, von dem Gemälde inspiriert, ein oder mehrere Fotos gemacht. Die Fotos variieren von einer getreuen Reproduktion bis zu einer abstrakten Interpretation. Seite an Seite werden die Fotos und die dazu gehörenden Gemälde Mondriaans ausgestellt, es werden unter anderem Arbeiten von Louise te Poele und Satijn Panyigay zu sehen sein.

Zu Ehren des Programms FOAM Collaborate! hat das Fotografie Museum junge talentierte Fotografen für die Ausstellung in der Villa Mondriaan ausgewählt. Die Förderung von jungen und erneuernden Talenten steht bei beiden Museen im Vordergrund. Bei Jung & Vielversprechend arbeiten sie Hand in Hand um eine spannende Wechselwirkung zwischen jungem Talent von damals und heute zu kreieren.