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Geschlossen: 25. Oktober bis 29. Oktober
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Mondriaan Mini: Abstraktion

Als Mondriaan zu malen begann, war es noch sehr in Mode, realistisch/gegenständlich zu malen. Das bedeutet, dass der Maler die Dinge so malte, wie sie wirklich aussehen. So lernte Mondriaan das Malen. Aber das war nicht wirklich sein Stil. Er experimentierte viel, um seinen eigenen Stil zu finden. Um dies zu tun, wurde er immer abstrakter. Ein abstraktes Kunstwerk ist ein Kunstwerk, bei dem man nicht sehen kann, was darauf zu sehen ist. Bei diesen Bildern geht es mehr um das Gefühl, das man dabei bekommt. Abstrakte Werke basieren oft auf gar nichts in der Realität, sondern auf Farben und Formen, die nach Meinung des Künstlers gut zusammenpassen. Bevor Künstler begannen, völlig abstrakt zu arbeiten, begannen sie oft schon zu abstrahieren. Das bedeutete, dass das Gemälde weniger Einzelheiten zeigte, aber man konnte immer noch vage erkennen, was das Objekt ursprünglich war.

Dieser Wandel vollzog sich bei Mondriaan nicht über Nacht, aber seine Werke wurden immer abstrakter. Diese Entwicklung könnt ihr unten in den Arbeiten sehen.

In dieser Übung werdet  ihr versuchen, selbst ein abstraktes Bild zu malen. Dazu werdet  ihr mehrere Arbeiten mit jeweils etwas weniger Einzelheiten/Details anfertigen. So kann man auf dem ersten Bild noch sehr gut sehen, was es ist, und auf dem letzten Bild sieht man es nicht mehr.

Benötigt:

  • Papier
  • Farbe
  • Bürsten
  • Bleistift

Was kannst du tun?

  1. Wähle ein Bild, das du gerne malst. Für diese Übung musst du dieses Bild mehrmals malen. Im Folgenden findest du einige Beispiele für frühe Werke von Mondriaan, die du verwenden kannst. Wenn du etwas anderes verwenden möchtest, ist das natürlich auch möglich!
  1. Auf dem ersten Blatt malst du die Arbeit genau wie das Original. Diese ist noch sehr gegenständlich. Hier malst du genau das, was du siehst.
  1. Die zweite Arbeit ist schon ein wenig abstrakter. Du kannst dies tun, indem du dein erstes Werk aufhängst. Gehe dann rückwärts und betrachten es durch e deine Wimpern. Wenn alles gut geht, werden die Formen deiner Arbeit auf diese Weise ein wenig verblassen. Siehst du jetzt ein anderes Bild? Mache das, was du auf diese Weise siehst, zu deiner zweiten Arbeit. Wenn du hier mit Farbe arbeitest, kannst du auch mit dem Pinsel die verschiedenen Linien und Farben ineinander verlaufen lassen.
  1. Deine dritte Arbeit wird komplett abstrakt sein. Du wirst nur mit horizontalen und vertikalen Linien arbeiten. Du kannst nicht mehr sehen, was du in der ersten Arbeit gemacht hast.

Und was gefällt dir am besten? Bevorzugst du gegenständliche oder abstrakte Kunstwerke?

Bist du mit den Ergebnissen zufrieden? Teile es mit uns auf Facebook oder Instagram!

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